Samba-Festival Coburg 2010
Es war mal wieder soweit, die oberfränkische Stadt Coburg lud ein zum Samba-Festival.
Dieses exotische Fest findet seit 1992 statt und ist die größte Veranstaltung dieser Art, die es außerhalb Brasiliens gibt. Jedes Jahr kommen tausende Sambistas aus aller Welt um Samba-Tanz und Samba-Musik zu zelebriere
n. Dieses Jahr waren neben den Brasilianern auch Schweizer, Spanier, Holländer, Engländer und sogar eine Gruppe aus Singapur dabei. Bei Temperaturen von 37°C im Schatten und weit über 40°C in der Sonne, tanzten und trommelten sich die Sambistas warm. Zahlreiche Fans und Beobachter erschienen vor Ort um den bunten Umzug und das Treiben rund um den Schlossplatz zu genießen. Fürs leibliche Wohl wurde gesorgt, von brasilianischen Spezialitäten, über asiatische Küche bis hin zur Thüringer Bratwurst war alles geboten, jeder Gaumen wurde also bedient. Auch Getränke standen in großer Auswahl zur Verfügung, was bei diesen unglaublich hohen Temperaturen auch notwendig war.
Kleiner Wermutstropfen
D
er Umzug, der in der prallen Sonne stattfand war bunt und laut. Die verschiedenen Gruppen zeigten, dass sie Rhythmus im Blut haben. Tambourin, Sambapfeife und die Agogos (zwei miteinander verbundene Glocken)sorgten für typische Sambaklänge, die knapp bekleideten und mit Federn verzierten Sambatänzerinnen sorgten für die notwendigen Bewegungen passend zur Musik. Leider ärgerten wir uns sehr über die Security-Betreuung vor Ort. Immer wieder scheuchten sie die engagierten Gruppen weiter, weil sie ihnen zu langsam waren. Das war sehr unschön, da sie dann genau bei uns einfach vorbei laufen mussten. Ohne Musik und ohne Tanz. Am Ende jedoch beklagte sich der Moderator der Show, dass der Umzug zu schnell vorbei war und man gar kein Überbrückungsprogramm zur Verfügung hätte. Schade schade…
schnell wieder vergessen
Doch der Ärger war bald wieder vorbei, denn die anschließende Show war wirklich wundervoll. Tolle und mitreßende Musik lockte hunderte Besucher vor die Bühne auf dem Schlossplatz. Es wurde weiter gesungen und getanzt, die einzelnen Gruppen, die vorher am Umzug teilgenommen haben, mischten sich unters Volk und waren beim Tanz dabei. Die Stimmung war grandios. So bleibt das Festival doch in guter Erinnerung… See you 2011…
Verwandte Beiträge:
- Fernweh-Festival Die Fotobrauer kämpfen um die Wertungsränge Beim diesjährigen Erlanger...
- Bergkirchweih 2010 Nur ein kleine Gruppe hat sich am Pfingstmontag vor...
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Alexander Kulla am 18. Juli 2010 um 22:59 veröffentlicht und unter Allgemein abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |

