Glühwein selber machen – Mit diesen Tipps zum unwiederstehlichen Heißgetränk

Leider ist der Sommer vorbei, die letzten Sonnenstrahlen verabschieden sich so langsam und der Winter steht schon vorsichtig vor der Tür und will uns in seinen kalten Händen willkommen heißen. Deswegen muss man sich auch ebenso davon verabschieden, im Biergarten zu sitzen und eine gute Zeit mit seiner Familie oder seinen Freunden bei einem schönen kalten Bier zu genießen.

Glücklicherweise gibt es auch für die kalten Wintertage einen guten Bier-Ersatz, wenn man sich warm halten möchte. Hiermit meine ich, dass endlich die Zeit angebrochen ist, seinen eigenen Glühwein herzustellen! Genau in diesem Beitrag möchte ich dir einige leicht verständliche aber ebenso wohlschmeckende Rezepte vorstellen, mit denen du deinen eigenen Glühwein selber machen kannst.

Immer wieder gerne lassen wir uns auf den Weihnachtsmärkten von dem würzigen Geruch des Glühweins anlocken. Dieses Getränk hat sich in unserer heutigen Gesellschaft als vorweihnachtliches „Freudegetränk“ ebenso etabliert, wie Plätzchen oder der Lebkuchen. Das Beste am Glühwein ist, dass dieser vergleichsweise einfach herzustellen ist im Gegensatz zu Bier. Außerdem ist die Herstellung kostengünstiger! Es braucht nur wenige Ingredienzien, um einen leckeren Glühwein herzustellen.

Zutaten

Die Grundlage für einen gut schmeckenden Glühwein ist natürlich immer ein guter Rotwein! Bei den Gewürzen solltest du nicht auf eine Fertigmischung zurückgreifen. Stattdessen kaufe dir die Gewürze einzeln. So hast du noch die Möglichkeit nachzuwürzen und kannst außerdem deine ganz eigene persönlich Note finden.

Im Grunde genommen hat Glühwein feste Bestandteile, die sich in der Regel selten von anderen Glühwein-Sorten unterscheiden. Zu diesen festen Bestandteilen gehört

  • Muskatnuss
  • Piment
  • Ingwer
  • Kardamom
  • Koriander und nicht zu vergessen natürlich die
  • Zimtstangen.

Ebenso könntest du noch zusätzlich bestimmte Obstsorten verwenden, um den Glühwein eine spezielle geschmackliche Nuance zu geben. Dazu gehören beispielsweise Orange, Zitrone oder sogar Vanille.

Ich persönlich verwende gern südfranzösische Landweine. Natürlich hast du ebenso die Möglichkeit deutsche Weine, wie beispielsweise Dornfelder oder Spätburgunder zu benutzen. Wenn du also deinem Glühwein eher eine beerige Note geben möchtest, solltest du auf jeden Fall zu dem Spätburgunder greifen.

Als Basis sollte wie gesagt ein guter Rotwein dienen. Das mit dem „gut“ sollte aber auch nicht übertrieben werden. Es sollte sich nicht um einen zu teuren Wein handeln. Denn bei der Zubereitung verdampft ein gewisser Anteil des Alkohols und auch bestimmte Aromen und Bestandteil des Duftes gehen verloren.

Übrigens: Wer mit Wein garnichts am Hut hat, aber bei der klirrenden Kälte nicht auf ein Heißgetränk verzichten möchte, für den ist vielleicht Glühbier etwas. Dazu gibt es auf dieser beim Braumagazin mehr Informationen.

Zubereitung

Beim Erhitzen des Weins sollte die Temperatur 80°C niemals übersteigen. Andernfalls wird der Alkohol schnell verdampfen und auch der Geschmack der Gewürze wird unter der hohen Temperatur leiden. Die Gewürze sollten ungemahlen in den Wein gegeben werden, außer bei der Muskatnuss natürlich!

Die Gewürze können direkt in den Wein gegeben werden. Dann muss man sie aber beim Eingießen in die Becher mit einem Sieb wieder auffangen. Da fehlt mir oft die dritte Hand. Daher mache ich das etwas anders. Mein Tipp: Gib die Gewürze in Teefilterbeutel!

Die einzelnen Zubereitungsschritte findest im Detail hier noch einmal aufgelistet:

  1. Gib den Wein in einen Topf.
  2. Gib die Gewürze in einen Teefilterbeutel. Schließe den Beutel zum Beispiel durch Abbinden mit Garn und lege ihn dann in den Wein.
  3. Erhitze den Wein langsam. Stelle den Herd nicht gleich auf die höchste Stufe! Achte darauf, dass der Wein nur erhitzt wird aber niemals aufkocht!
  4. Jetzt kannst du noch Früchte zugeben. Zitronen und Orangen in Scheiben schneiden.
  5. Zum Schluss den Glühwein abschmecken, evtl. mit weiteren Beuteln nachwürzen.
  6. Je nach Geschmack mit Zucker süßen. Hier würde ich nicht übertreiben. Man kann auch später, wenn der Glühwein im Becher ist noch mit Zucker oder Honig nachsüßen.
  7. Zum Schluss je nach Vorliebe den Glühwein mit einem Schuss Amaretto oder Rum veredeln.

Glühwein mit nach draußen nehmen

Ein Glühwein schmeckt am besten, wenn man ihn draußen in der kalten Luft bei einem abendlichen Winterspaziergang oder auf dem Weihnachtsmarkt trinkt. Das Problem dabei ist allerdings oft, dass der Glühwein in einer normalen Tassen ziemlich schnell wieder kalt ist. Daher ist mein Tipp: Den eigenen Glühwein in einem Thermobecher mitnehmen. Falls du noch keinen hast, findest du einen auf dieser Thermobecher-Test-Seite. In einem Thermosbecher bleibt dein Glühwein schön heiß und du kannst ihn vom ersten bis zum letzten Schluck genießen.

weihnachtsmarkt

Hiermit endet unser Exkurs ins Glühwein-selber-machen. Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen für dieses Wintergetränk begeistern und euch ein bisschen Lust auf diese winterliche Bier-Alternative machen. Ich jedenfalls habe richtig Lust bekommen und kann es kaum erwarten, meinen ersten Becher zu trinken und mich langsam aber sicher auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Falls wir uns nicht mehr hören, wünsche ich schon jetzt allen ein frohes Fest!

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