… so lautete das Motto beim spontanen Ausflug nach Fürth. Die mittelfränkische Stadt, nur ca. 20 km von Erlangen entfernt, ist ein Teil des Städte-Dreiecks Nünrberg-Fürth-Erlangen. In der Wissenschaftsstadt leben ca. 114.000 Menschen. Die Fotobrauer-Delegation startete den Ausflug direkt in der Fußgängerzone.  Die anwesenden Fotobrauer hatten nur Ihre Kamera mit einem 50 mm Objektiv dabei. Mario an der Vollformatkamera, Roland an seiner Olympus und Alexander an der EOS 40D. 3x 50 mm, 3x andere Bildausschnitte, bedingt durch den Crop-Faktor der Kameras.

Langsamer Auftakt

Das erste Ziel nach der langen Anreise war der wunderschöne Stadtpark. Grüne Wiesen, Bäume und sonnenhungrige Fürther luden genauso ein wie das Stadtparkcafe, wo die warmen Temperaturen mit dem Genuß eines Eisbechers erträglicher gemacht wurden. Beider kühlen Erfrischung wurden Pläne geschmiedet, die auch über diesen Tag hinaus gingen. Frisch gestärkt führte der Weg durch die schön bepflanzte Gartenanlage des Parks. Springbrunnen, Rosenbüsche und schattenspendende Bäume in gepflegter Umgebung und ruhiger Atmosphäre, diese Dinge zeichnen das Gartendenkmal der Stadt aus. Überall entspannte Menschen, die das sommerliche Wetter in vollen Zügen genossen.

Zurück ins Zentrum

Die Fotobrauer zog es wieder ins Zentrum der Kleeblattstadt. Die Flagge in grün/weiß und das dreiblättrige Kleeblatt des Stadtwappens waren überall zu entdecken. Vor allem die Fußballfans haben ihre Spuren, in Form von Aufklebern, überall hinterlassen.

Doch nicht nur die Kleeblätter waren interessant, sondern auch die kleinen Gassen und die wunderschöne, abwechslungsreiche Architektur der Stadt. Die Geschäfte schlossen bereits sehr früh, was jedoch dazu beitrug, dass sich die Biergärten in der Kneipenmeile Gustavstraße schnell mit Menschen füllten. Es herrschte ein reges Treiben mit angeregten Diskussionen, lautem Lachen und dem Geruch von leckerem Essen.

Der Weg der Fotobrauer führte weiter über den grünen Markt bis hin zum Rathaus der Stadt, welches im italienischen Stil erbaut wurde. Die Kameras klickten, es wurden sehr viele Details festgehalten. Auch wenn man ab und an den Ruf nach Teleobjektiv und Weitwinkel hörte. Der Blick durch das 50 mm Objektiv zwingt einen zu einer anderen Sichtweise, das Augenmerk wird gezielt auf spezielle Dinge gelenkt, die man sonst vielleicht übersehen würde.

Der blaue Affe

… so lautete das Ziel zum Abschluss des Fürth-Ausfluges. Eine kleine und gemütliche Gaststätte, die eine lange Geschichte zu bieten hat, wie man auf deren Internetpräsenz nachlesen kann. Leider waren im schattigen Biergarten alle Plätze belegt, was aber nicht schlimm war. Denn im Inneren konnten wir dem Charme des Lokals erliegen. Ein 50 Jahre alter (!!) Kicker, schummriges Licht und eine unveränderte Inneneinrichtung trugen dazu bei, dass wir unser kühles Radler und die saftigen Schnitzel genießen konnten.

Das Fazit

Das Ziel, Fürth nur mit dem 50 mm Objektiv abzulichten wurde erfolgreich gemeistert. Es macht wirklich Sinn, sich ab und an einmal in seinen Möglichkeiten zu beschränken. Denn das öffnet die Augen, schult den Blick und zwingt den Menschen hinter der Kamera, sich seinen gewünschten Bildausschnitt auch einmal durch Bewegung zu erarbeiten.  Nicht einfach drauf halten und zoomen bis das Ergebnis passt – nein – auch mal ein paar Schritte machen, den Ausschnitt suchen, korrigieren und dann erst abdrücken. Auch positiv zu erwähnen ist die Lichtstärke der 50 mm Festbrennweite – die zu stimmungsvollen Bildern in Dämmer-Atmosphäre verhilft.

Viel Spaß beim betrachten unserer Bilder.

Die Fotobrauer

Übrigens sind noch mehr Bilder vom Ausflug zu sehen auf den Blogs von Alexander & Roland.


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