Erlanger Fotografen stellen sich vor.

Freilandmuseum Bad Windsheim

Gepostet von am Apr 28, 2009 in Aktion, Allgemein | Keine Kommentare

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

erst kürzlich hatten wieder zwei Fotobrauer Zeit für einen gemeinsamen Tagesausflug. Das Ziel: Bad Windsheim’s Freilandmuseum.

Martina und Ich begaben uns mit unserer Fotoausrüstung auf den 50km langen Weg. Das Wetter war an diesem Tag leider sehr wechselhaft. Die vorhergehenden Sonnentage ließen uns im Stich. Aber durchs Wetter ließen wir uns nicht an unserer geplanten Tour hindern. Und das war gut so …

… denn das Freilandmuseum bietet zahlreiche wunderschöne Motive. Und die wollten wir auf unsere Speicherkarte bannen. Am Ende waren es bei mir ca. 350 Bilder und bei Martina schätzungsweise 400, die uns auch danach noch viel Arbeit beim Sortieren bescherten.

Das Wetter mal wieder

Wie bereits erwähnt, das Wetter war wechselhaft (wie auch schon beim Ausflug von Charlie und Mario). So kamen wir bei bewölktem Himmel in Bad Windsheim an und stürzten uns sogleich ins Abenteuer. Gleich zu Beginn des Rundganges war eine Fotoausstellung fränkischer Künstler zu bewundern, was wir auch taten. Wir müssen ja sehen was die Konkurrenz macht. :-)

Nachdem wir einige Bauernhäuser “observiert” hatten, benötigten wir eine kleine Pause. Im Wirtshaus genehmigten wir uns schließlich eine deftige, fränkische (naja, eigentlich hatte nur ich was “fränisches”) Mahlzeit um uns für die kommenden Stunden zu stärken.

Mittlerweile hatte der Himmel damit angefangen, sich seiner Last zu entledigen und es begann zu regnen. Zum Glück war es “nur” ein sanfter Schauer, so dass wir trotzdem den Weg fortsetzen konnten. Eine Mühle mit Mühlrad forderte uns für eine gute halbe Stunde, wir versuchten uns an Langzeitbelichtungen und testeten unsere Blitzgeräte.

Begegnung mit dem Riesen

Nachdem das Motiv “Mühlrad” erschöpft war, begaben wir uns wieder auf den Rundweg, der uns zu den nächsten Motiven führen sollte. Doch dann staunten wir nicht schlecht. Plötzlich kam uns ein Ochsenkarren entgegen. Eigentlich nichts besonderes, wäre da nicht dieser riesige Ochse davor gespannt gewesen. Wir als “Städter” kennen Ochsen natürlich nicht sooo gut, daher waren wir von seinen gigantischen Ausmaßen sehr beeindruckt, was die Bauern mit einem Lächeln quittierten. Uns war nach Lachen nicht zumute, da wir den Weg des 1,5 Tonnen-Kolosses kreuzen mussten. Sein Schaum vorm Mund und sein lieber grimmiger Blick taten ihr übriges. Aber wir haben es überlebt und konnten unsere Tour weiter führen.

Zeitreise

Wir kamen an einem mittelalterlichen Dorf vorbei, in dem die Dächer der Häuser mit Stroh gedeckt waren. Wunderschöne Öfen spendeten im Inneren eine wohlige Wärme, die wir natürlich nutzten um unsere kalten Finger aufzuwärmen. Der Weg führte uns, mit einem kleinen Kaffepausen-Zwischenstopp in ein Dorf jüngerer Generation. Dorfhäuser aus den 50er Jahren luden uns zum Entdecken ein. Dazu gehörte auch ein hölzernes Toilettenhäuschen mit typischem Herz-Löchlein in der Tür. Eine sehr lustige Situation, da ich von innen fotografierte und Martina gleichzeitig von außen. :-)

Der Kinderwagen

Auf einem düsteren Dachboden eines Bauernhauses fanden wir einen alten Kinderwagen. Dieser wurde nur von einem kleinen Fenster und den einströmenden Sonnenstrahlen erhellt. Die dadurch entstandenen Schatten hatten etwas ganz mystisches und Gänsehaut erzeugendes. *bibber* Eine halbe Stunde experimentierten wir mit Langzeitbelichtungen um die Situation möglichst gut einzufangen.

Leben auf dem Bauernhof

Die Sonne hatte mittlerweile den Kampf gegen die Wolken gewonnen und spendete uns ihre Wärme. Wir waren an einem Bauernhof und somit fast am Ende des Rundganges angekommen. Die Uhr zeigte an, dass es schon 17 Uhr war! Martina versuchte sich eine viertel Stunde daran, den Pfau in Szene zu setzen, während ich den Schweinestall und das Bauernhaus erkundete. Da ich kein Teleobjektiv dabei hatte (es befindet sich zur Reparatur), war dies für mich die bessere Wahl. Als ich fertig war, leistete ich Martina Gesellschaft und versuchte mich auch mal am Pfau. Dabei gelang mir ein wirklich gutes Bild, welches ich in der Bildergalerie zeige.

Nun waren wir auch schon am Ende unseres Ausfluges. Ein schöner Tag mit viel Spaß und einigen guten Motiven. Aber seht selbst.

Das war es zu unserem Ausflug. Interesse, das Freilandmuseum selbst auch mal zu erkunden? Hier geht es zur Homepage. Über Kommentare würden wir uns sehr freuen. Es lohnt sich bald wieder rein zu schauen, denn es stehen ja zwei Wettbewerbe an…

Es grüßt Alexander


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