10 Tipps für angehende Fotografen

Fotografieren kann eigentlich jeder – der Unterschied ist nur, was dabei herauskommt. Heute möchte ich mich mit Tipps und Tricks an angehende Fotografen wenden. Um tolle und professionelle Fotos zu machen, ist eine klassische Ausbildung gar nicht zwingend notwendig. Mit den folgenden Ratschlägen kann man sich den Einstieg in die Fotografie um einiges erleichtern.

1. Die richtigen Motive finden

Motive findet man überall, sie befinden sich meistens direkt vor der eigenen Haustür. Lerne es, die ganz alltäglichen Dinge mit anderen Augen zu sehen, um neue Motive zu erkennen. Es gibt überall besondere Motive, die nur noch darauf warten entdeckt zu werden.

2. Eine hoch moderne und teure Kamera ist nicht unbedingt nötig

Nur weil jemand eine super professionelle Kamera besitzt, heißt das noch lange nicht, dass beim Fotografieren auch tolle Bilder entstehen. Ein gutes Auge für die richtigen Motive, sowie das grundsätzliche Verständnis für den Umgang mit der Kamera sind mehr wert, als eine hoch moderne Kamera.

3. Immer ein Objektiv mit Festbrennweite in der Tasche haben

Mit einer Festbrennweite kann man sein Motiv nicht mehr heran zoomen, das bedeutet, man ist auf eine feste Brennweite festgelegt. Es ist einfach eine wunderbare Erfahrung, mit solch einem Objektiv zu fotografieren. Man ist seinen Motiven viel näher, da man sich auch mal auf diese zubewegen muss. Vor allem für Portraits ist so ein Objektiv sehr zu empfehlen.

4. Weniger ist oft mehr

Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man einem Bild sofort die Bearbeitung ansieht. Man sollte immer darauf achten, dass die Natürlichkeit der Fotos nicht verloren geht. Wenn man z.B. bereits beim Fotografieren auf einen guten Lichteinfall achtet, spart man sich später viel Zeit bei der Bildbearbeitung. Ich persönlich mag ein natürliches Portrait viel mehr, als wenn darauf ein Gesicht ohne jegliche Falte zu sehen ist.

5. Fotografie und Reisen passen zusammen wie die Faust aufs Auge

Wer gerne auf Reisen geht und dazu noch gerne fotografiert, hat die besten Voraussetzungen für gute Fotos, denn die beiden lassen sich super miteinander verbinden. Vor allem wenn man auf Reisen ist, achtet man viel mehr auf mögliche Motive, weil die Umgebung eben nicht alltäglich ist. Vergiss es also niemals, deine Kamera einzupacken und habe sie immer griffbereit. Von Vorteil ist dabei eine kleine und leichte Systemkamera, eingewickelt in einem Kamera-Einwickeltuch.

6. Das richtige Model

Speziell in der Menschenfotografie haben junge Fotografen oft Angst davor, sich vor einem erfahrenden Model zu blamieren. Deshalb suchen Sie sich Ihre „Opfer“ im Bekannten- und Familienkreis. Dabei macht es viel mehr Sinn, gerade am Anfang mit professionellen Models zusammen zu arbeiten. Für die Vermittlung eignet sich perfekt die Plattform Model-Kartei.

7. Learning by Doing

Natürlich kann man sich im Internet oder der Literatur eine Menge an hilfreichen Tipps und Tricks zum Thema Fotografieren holen. Viel wichtiger ist es aber, es einfach zu tun. Denn nur wer weiß, wie man die ganze Theorie anwenden muss, kann mit seinen Fotos auch wirklich überzeugen.

8. Vertraue deinem eigenen Stil

Es lässt sich ja bekanntlich über Geschmack streiten. Gerade am Anfang ist es wichtig, deinen eigenen Stil zu finden. Die Fotos sollten einem selber gefallen. Natürlich kann man sich immer andere Meinungen einholen oder andere Fotografen fragen, was sie vielleicht anders gemacht hätten. Aber am Ende sollte man seinem eigene Stil und Geschmack treu bleiben. Das macht einen wirklich guten Fotografen aus.

9. Beachte das Licht

Als Fotograf solltest du darauf achten, die Lichtquelle in deinem Rücken zu haben. Dein Motiv sollte außerdem gut beleuchtet sein. Durch das Spielen mit Schatten und Licht kann man super tolle Fotos erzeugen. Natürlich sollte man auch mal gegen die üblichen Regeln arbeiten. Oft kommen dabei total unerwartete Ergebnisse raus. Ein Foto kann durch dunkle Schatten oft aufgepäppelt werden.

10. Habe Spaß dabei

Das aller wichtigste sollte man niemals vergessen. Habe Spaß am Fotografieren! Wenn man das Knipsen nur als eine Arbeit ansieht, werden die Bilder niemals so toll werden, als wenn man mit Spaß und Leidenschaft fotografiert.

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